Rezension: Der Blackthorn-Code von Kevin Sands (keine Spoiler)

Originaltitel: The Blackthorn Key
Erscheinungsdatum: 14.10.2016 (also heute)

1665. Eine Reihe an grausamen Morden erschüttert London.
Christopher ist ein Waisenjunge, aber hatte Glück von Benedict Blackthorn als Apothekerlehrling aufgenommen zu werden. Doch als Christophers Meister auch Opfer der Morde wird, hinterlässt er seinem Lehrling einen Code. Zur Seite stehen ihm Tom, sein bester Freund, und die Taube Bridget. Gemeinsam müssen sie das Rätsel lösen. Genau dieses macht Christopher zur Zielscheibe. Schon bald muss er nicht nur der Spur folgen, die sein Meister ihm hinterlassen hat, sondern auch sein gesamtes bisher angesammeltes Wissen einsetzen, um den bösen Mächten zu entkommen und das Rätsel vor ihnen lösen.

Die Charaktere sind wundervoll geschrieben. Christopher, der Hauptcharakter, ist Waisenjunge und hat keine Probleme sich in Gefahr zu begeben. Tom, sein bester Freund, spielt seinen Gegenpart als die Stimme der Vernunft. Sie ergänzen sich perfekt und nur zusammen gelingt es ihnen den Code zu enträtseln.

Das Buch hat für jeden etwas: Rätsel, Verfolgungsjagden, Verrat, Familienszenen, und Wissen über Chemie und Geschichte. Der Plot ist clever, das Abenteuer um Christopher ist spannend und neben den ernsten Themen ist bisweilen auch immer Platz für eine lustige Szene.

Der Schreibstil lässt sich wunderbar flüssig lesen und die Dialoge wirken sehr real. Ab und zu finden sich im Text auch Tabellen und Zeichnungen, die denText wunderbar ergänzen. So manches Mal habe ich fast vergessen, dass ich gerade am Lesen bin und fühlte mich als wäre ich wirklich mit Christopher und Tom unterwegs im London des 17. Jahrhunderts.

Das Tüpfelchen auf dem i ist das Cover. Es ist wunderbar passend gestaltet. Doch unter dem Schutzumschlag findet sich der wahre Schatz. Ein einfacher schwarzer Einband, geprägt mit einer silbernen Schlange, die sich um ein Phiole schlängelt. Da geht mir als Buchliebhaber wirklich das Herz auf.

Um ehrlich zu sein, hatte ich wirklich Schwierigkeiten das Buch aus der Hand zu legen, sobald ich angefangen hatte zu lesen. Die Leseprobe auf Vorablesen.de fand ich bereits wirklich vielversprechend. Das hat sich auch ins Buch übersetzt und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Wer gerne Jugendbücher liest und/oder Fan ist von Dan Browns DaVinci Code oder dem Film Das Vermächtnis der Tempelritter hat an diesem Buch sicher seine Freude. Ich kann das Buch nur empfehlen – Teenagern und Erwachsenen. (Empfehlung des Verlags: ab 11 Jahren)


Bildquelle:
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